• März 2020

    Geistige Gesundheit

    „Wenn wir die seelische Krankheit überwunden haben, erholen wir uns auch geistig und körperlich wieder.“

    (Anonyme Alkoholiker, S. 74)

    Mein Stolz, der sich hinter meinen materiellen Erfolgen und dem aufgeblasenen Ego versteckt, macht es mir schwer, meine geistige Krankheit anzunehmen. Wenn ich meine Höhere Macht bitte, mir ihren Willen zu zeigen und mir die Kraft zu schenken, ihn auszuführen, ist das ein solider Weg, auf dem ich gehen kann. Meine Schwächen zu erkennen und zuzugeben ist der Beginn dauerhafter geistiger Gesundung.

    Beiträge bitte bis spätestens 10. Januar 2020

  • April 2020

    Gemeinschaft im Wandel

    „Jede Gruppe sollte selbstständig sein, außer in Dingen, die andere Gruppen oder die Gemeinschaft der AA als Ganzes angehen.“

    (4. Tradition)

    „Die Traditionen und Bräuche der AA legen eine Satzung für die Freiheit des Einzelnen sowie der Gruppen offen, wie sie noch nie in der Geschichte geschaffen wurde. Wir haben keine wie auch immer geartete menschliche Regierung.“

    (In der Sprache des Herzens, Seite 384, Was ist Freiheit in AA)

    Bedeuten die Freiheit und Selbstständigkeit in AA, dass wir es mit dem Programm, das Bill und Bob für uns erarbeitet haben, nicht so genau nehmen müssen und in unserer Gemeinschaft Strömungen zulassen können, die womöglich unsere Gemeinschaft als Ganzes gefährden? Um uns herum wandelt sich so vieles, ist da nicht ein Wandel in unserer Gemeinschaft normal? Oder ist es von großer Wichtigkeit, dass wir uns weiter an unseren Schritten, Traditionen und Konzepten orientieren?

    Beiträge bitte bis spätestens 10. Februar 2020

  • Mai 2020

    Geistiges Wachstum und wilde Triebe

    „Immer wenn jemand anderen Menschen mit Hemmungslosigkeit begegnet, erwächst daraus Unglück. Wenn man auf der Jagd nach Reichtum andere niedertrampelt, weil sie zufällig im Weg stehen, werden Zorn, Eifersucht und Rachegefühle erzeugt. Bei ausschweifendem Sexualleben gibt es natürlich ähnlichen Gefühlsaufruhr.“

    (Aus: Wie Bill es sieht Nr. 282, Seite 290)

    Als ich trank, war ich hemmungslos in meinem Tun. Nicht nur mein Verlangen nach Alkohol war süchtig, auch meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen, mein Geltungsbedürfnis und mein materielles Streben waren krankhaft und oft maßlos. Nur langsam darf ich erkennen, dass es andere, sehr einfache Dinge sind, die der inneren Zufriedenheit zugrunde liegen. Spirituelle Werte sind der Schlüssel zum Glück, nicht materielle.

    Beiträge bitte bis spätestens 10. März 2020