Monatsthemen AA-DACH

Monatsthemen der Zeitschrift AA-DACH

Februar 2018

Größer als wir selbst:

„Keine Kraft: Das war unser Dilemma. Wir mussten eine Kraft finden, durch die wir leben konnten, und es musste eine Macht sein, größer als wir selbst.“ (Wie Bill es sieht, 315)
(Bezugspunkt: 2. Schritt)

Medikamente, Therapien, ärztliche Hilfe – alles war mehr oder weniger vergeblich. Die letzte Chance war eine Hinwendung an eine höhere Macht, sprich eine spirituelle Wende. So kurios es auch klingt, diese Möglichkeit steht jedem offen, wenn man es versteht, sich diesem Gedanken zu öffnen. Geistige Gesundheit war anfangs ein Fremdwort. Im Laufe von vielen Jahren begann ich sie zu verstehen. Sie will, wie jede Genesung, stets neu geübt und gepflegt werden. Das begriff ich am Besten durch meine große Herzoperation, die mir zeigte, wo es langgeht, wenn ich gut weiterleben möchte.

Beiträge bis spätestens 10. Dezember 2017

März 2018

Gewinn und Geheimnis:

„Wer bin ich? – Wo bin ich? – Wohin gehe ich? Die Erleuchtung kommt ziemlich langsam. Doch schließlich finden wir etwas bei unserer Suche. Die geistigen Geheimnisse liegen in der Einfachheit verborgen. Die Bereitschaft zum Wachsen liegt im Wesen jeder geistigen Entwicklung.“ (Wie Bill es sieht, 171)
(Bezugspunkt: 3. Schritt)

Sich einer höheren Macht anzuvertrauen ist ein Abenteuer des Glaubenkönnens. Aber was hätte ich noch zu verlieren gehabt? Irgendwie habe ich die allerletzte Chance genützt. Ich schaffte es auch, mich von alten „Glaubensmustern“ zu trennen, dieses naive Gottesbild von einem alten Mann mit weißem Bart endlich aufzugeben! Moderne Theologie, Philosophie und Psychologie bieten hier viele neue Varianten an, um sich innerlich weiterzuentwickeln.

Beiträge bis spätestens 10. Januar 2018

April 2018

Jeder für sich:

„Es gibt nicht zwei Menschen, die vollkommen gleich sind, und darum muss jeder bei seiner Inventur festlegen, welche eigenen Charakterfehler er hat. Wenn er die passenden Schuhe gefunden hat, sollte er sie anziehen und mit neu erworbenem Vertrauen losmarschieren, denn er ist endlich auf der richtigen Straße.“ (Wie Bill es sieht, 281)
(Bezugspunkt: 4. Schritt)

Durch die Meetings angeregt, gelang mir allmählich ein Kennenlernen meines Selbst. Licht und Schatten meines Wesens wurden mir bewusst. Ohne Angst oder falscher Scham konnte ich unangenehme Dinge zugeben, was mir vorher unmöglich gewesen wäre. Meine Mitschuld an vielen Dingen meines Lebens, die mir nicht gelangen, wurde mir klar und ich konnte sie langsam annehmen. Ich war mir selber zumeist im Wege, meine verqueren Gedanken, meine falschen Erwartungen, meine kindlichen Hoffnungen. Ich gab meine alte Haut auf und schlüpfte allmählich in die Montur des Erwachsenwerdens.

Beiträge bis spätestens 10. Februar 2018

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