AA-Know-how

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Das Programm – Die Zwölf Schritte
Die Zwölf Traditionen
Anonymität
Abkürzungen

Einige Worte zu Begriffen, die im Zusammenhang mit dem Wirken der Gemeinschaft
der Anonymen Alkoholiker immer wieder genannt werden.

Das Programm – Die Zwölf Schritte

Für einen Alkoholiker, der ein Leben ohne Alkohol führen will, genügt es nicht,
dass er das „erste Glas“ stehen lässt. Er braucht ein geistiges Programm für
sein zukünftiges Leben. Die Anonymen Alkoholiker haben ihr „Programm“ in
„Zwölf Schritte“ eingeteilt.

Der Erste Schritt:
„WIR GABEN ZU, DASS WIR DEM ALKOHOL GEGENÜBER MACHTLOS SIND – UND UNSER
LEBEN NICHT MEHR MEISTERN KONNTEN“

ist die notwendige Voraussetzung für einen neuen Anfang. Die übrigen elf
Schritte sind Empfehlungen, gewonnen aus bitteren Erfahrungen unzähliger
Alkoholiker, die dem Einzelnen helfen sollen, sein nüchternes Leben einzurichten
– zu genesen.

Die Zwölf Traditionen

Die „Zwölf Traditionen“ sind der Wegweiser für die Arbeit der Gruppen innerhalb
und außerhalb der Gemeinschaft.

Zwei Beispiele sollen das verdeutlichen:

Fünfte Tradition: „Die Hauptaufgabe jeder Gruppe ist, unsere
AA-Botschaft zu Alkoholikern zu bringen, die noch leiden.“

Siebte Tradition: „Jede AA-Gruppe sollte sich selbst erhalten
und von außen kommende Unterstützungen ablehnen.“

Anonymität

Die Anonymität ist der Gemeinschaft aus drei Gründen sehr wichtig und deshalb
in der Zwölften Tradition verankert.

Jeder, der sich an AA mit der Bitte um Hilfe wendet, muss sicher sein, dass seine
Identität und sein Problem in AA bleiben. Deswegen sprechen sich die Mitglieder
mit Vornamen an und interessieren sich nicht für die Stellung des anderen im
öffentlichen Leben. Es gibt weder Akten noch Mitgliederkarteien.
Durch die Wahrung der Anonymität des Einzelnen in der Öffentlichkeit, besonders
vor den Medien, soll und kann sich kein AA auf Kosten der Gemeinschaft profilieren,
persönliche Anerkennung und Einfluss suchen. Diese Zurückhaltung bedeutet Einordnung
in die Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker, die nur als Ganzes bestehen kann.
Die Gemeinschaft der AA ihrerseits stellt keine Personen oder Persönlichkeiten,
die nach ihrem Programm leben, in den Vordergrund. Sie bewahrt sich damit ihre
Unabhängigkeit vom Schicksal Einzelner. Anonymität im Umgang mit der Öffentlichkeit
schützt den Einzelnen und die Gemeinschaft vor unerwünschter Popularität.
Durch die Anonymität werden die hierarchischen Strukturen der Umwelt außer Kraft
gesetzt. Die Alkoholiker sind gleich in ihrer Krankheit. In der Gruppe zählt nur
die Aussage, nicht die Person.

Abkürzungen

AA Anonyme Alkoholiker
AAWS AA World Services (AA-Weltdienste)
AK Arbeitskreis
Al-Anon abgeleitet von Alcoholics Anonymous – Angehörige und Freunde von Alkoholikern
Alateen Jugendliche Angehörige, Freunde und Kinder von Alkoholikern
AM Arbeitsmeeting
Chairman Meetingssprecher
DA Dienstausschuss (z.B. auf der GDK = Gemeinsame Dienstkonferenz)
DM Dienstemeeting
ESM European Service Meeting – Europäisches Dienstemeeting
GDA Gemeinsamer Dienstausschuss
GDB Gemeinsames Dienstbüro
GDK Gemeinsame Dienstkonferenz
GDV Gemeinsamer Dienstvertreter
GSO General Service Office – Dienstbüro in New York
IG Intergruppe
IKK Interne Kommunikation
NA Nichtalkoholiker
ÖA Öffentlichkeitsarbeit
RG Region, Regionalgruppe
SB Sachbearbeiter (z.B. für Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen, Literatur, Internet)
TOP Tagesordnungspunkt
VKA Vorbereitender Konferenzausschuss
V V Vollversammlung
WDM Weltdienstmeeting

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